Fragen zur DSGVOWas müsst Ihr auf Eurer Webseite in Bezug auf die DSGVO beachten?

Veröffentlicht am 29.03.2018 • Zuletzt aktualisiert am 13.09.2018 • Von • Bewertung: 1 von 5 Sterne (1 Bewertungen)

Inhaltsverzeichnis

Was muss ich grundsätzlich als Webseiten- oder Webshop-Betreiber zur DSG-VO wissen?

E-Recht 24 erklärt in folgendem Magazin-Artikel was Ihr grundsätzlich beachten müsst: 
Klickt hier um den Artikel mit den Informationen von E-Recht 24 zu lesen.
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Was müsst Ihr bei Google Analytics beachten?

Die kostenfreie Software von Google Analytics ist eine wichtige Grundlage für Eure SEO-, SEA- und Onlinemarketing-Strategie.
Alternativ könnt Ihr natürlich auch Tools wie eTracker, Piwik, etc. einsetzen. Bitte passt auch hier Euren Datenschutz entsprechend an und überprüft welche Optionen Ihr wie einsetzen und absichern müsst.
  • Achtet auf Eure Datenschutzerklärung. Passt diese ggf. an.
  • Prüft ob Ihr den benötigten A(D)V Vertrag mit Google abgeschlossen habt. Dies dauert in der Regel 2 Wochen.

Datenschutzerklärung korrekt?

Achtet auf Eure Datenschutzerklärung. Passt diese ggf. an. Aktiviert keine neuen Einstellungen in Google Analytics, bevor Ihr den Datenschutz nicht überprüft habt!

A(D)V Vertrag mit Google abgeschlossen?

Bevor Ihr Google Analytics einsetzen dürft, benötigt Ihr einen A(D)V-Vertrag mit Google.
Den benötigten Vertrag findet Ihr hier: https://www.google.com/analytics/terms/de.pdf
Aus unserer Erfahrung dauert der Vertragsrückversand ca. 2 Wochen. Allerdings ist es auch schon vorgekommen, dass ein Vertragsrückversand erst nach 3 Monaten erfolgte.

Bitte beachtet: Ihr dürft Google Analytics nicht einsetzen, bevor Ihr den Vertrag nicht abgeschlossen habt. Ggf. erhobene Alt-Daten müsst Ihr, unseres Wissens, löschen!

Personenbezogene Daten tracken?

Es gilt hier: Es dürfen, ohne ausdrückliche Erlaubnis, keinerlei personenbezogene Daten getrackt werden. Das Cookie oder der Datenschutzhinweis, der auf vielen Seiten akzeptiert werden muss, ist keine ausdrückliche Erlaubnis zum Sammeln von persönlichen Daten!

Ihr könnt dies ganz einfach prüfen: Sobald Ihr auf Grund der Daten herausfinden könnt, wer es war, ist es erst einmal verboten. Ausnahmen sprecht bitte mit Eurem Datenschutzbeauftragten oder Eurem Rechtsanwalt ab.
Dadurch könnt Ihr auch den vollen Funktionsumfang von Google Analytics u. U. nicht ausschöpfen!

Habt Ihr vor der Prüfung oder ausversehen personenbezogene Daten getrackt, müsst Ihr diese löschen. Da es keine Funktion zum Datenlöschen in Google Analytics gibt, müsst Ihr Euer komplettes Google Analytics Konto löschen. Infos findet Ihr hier: https://support.google.com/analytics/answer/1009696?hl=de

Hier ein paar Beispiele:
IP-Anonymisierung:
Da Ihr über die IP die Person, also den Verursacher, herausfinden könnt, muss diese anonymisiert (maskiert) werden. Dazu müsst Ihr den Tracking-Code anpassen.
Informationen zu diesem Thema von Google: https://support.google.com/analytics/answer/2763052?hl=de

Personenbezogene Daten in der URL:
Passt auf, dass Ihr keinerlei personenbezogene Daten über die URL weitergebt. So könntet Ihr z. B. über eine verschlüsselte (und natürlich auch über eine unverschlüsselte) Adress- oder Bestell-Id den Besucher oder Kunden identifizieren.

Personenbezogene Daten über das Event-Tracking:
Auch im Event-Tracking müsst Ihr darauf achten, keine personenbezogene Daten zu übermitteln. Ihr dürft z. B. auf keinen Fall persönliche Daten aus dem Kontaktformular oder dem Newsletter-Registrieren-Formular an Google Analytics übergeben!

Google Analytics Option "User ID-Funktion aktivieren"
Ihr dürft diese Option - unseres Wissens nach - nicht aktivieren, auch wenn die User-ID verschlüsselt an Google übergeben wird. Mit dieser Funktion wäre z. B. das Cross-Device-Tracking möglich. Auf Grund dieser ID kann Google immer nachvollziehen wer der Verursacher ist. Das muss Google auch, wenn es herausfinden soll, auf welchen Geräten die Person nacheinander die Webseite besucht. Diese Funktion steht uns somit auch nicht zur Verfügung.

Kontaktpersonen gegenüber Google definieren

Für jedes GoogleAnalytics-Konto müsst Ihr Kontaktdaten angeben. Weitere Informationen und eine Anleitung findet Ihr hier: https://support.google.com/analytics/answer/3379636?hl=de&utm_id=ad

Hier die Anleitung, erweitert mit unseren Kommentaren:
  1. Meldet Euch in Google Analytics an. 
  2. Klickt dann auf den Punkt "Verwaltung", ganz links unten.
  3. Wählt über das Menü in der Spalte KONTO das Konto aus, in dem Sie die Einstellungen ändern möchten.
  4. Klickt in der Spalte KONTO auf Kontoeinstellungen.
  5. Klickt unter Zusatz zur Datenverarbeitung auf Zusatz anzeigen.
  6. Lest den Zusatz durch und klickt dann auf Fertig.
  7. Klickt bei folgender Meldung "Klicken Sie auf "DETAILS ZUM ZUSATZ ZUR DATENVERARBEITUNG VERWALTEN", um Ihre Angaben darin zu aktualisieren bzw. zu vervollständigen. Auf der Seite, die daraufhin geöffnet wird, können Sie Kontakte und Rechtspersönlichkeiten Ihrer Organisation bearbeiten." rechts auf den Link "DETAILS ZUM ZUSATZ ZUR DATENVERARBEITUNG VERWALTEN"
  8. Gebt die juristische Person und die Kontaktpersonen an
GoogleAnalytics DSGVO AnsprechpartnerHinterlegen

Weitere Informationen

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Darf ich sonstige Google Produkte in meine Website einbinden?

Leider sind wir uns da selber nicht sicher. Viele Agenturen und größere Unternehmen setzen Google Fonts, Google Maps, etc. ohne weiteres Nachfragen ein. Wir sind hier sehr vorsichtig und raten im Regelfall davon ab.

Laut den Google Richtlinien, speichert Google persönliche Daten, wie z. B. die IP-Adresse, den eingewählten WLAN-Knoten oder den Aufenthaltsort. (https://www.google.de/policies/terms/regional.html)

Persönliche Daten dürfen nicht einfach, ohne ausdrückliche Genehmigung, gespeichert werden - was Google aber, laut unseren Informationen, bei sämtlichen kostenfreien Diensten macht. Zusätzlich habt Ihr mit Google auch keinen A(D)V für diese Dienste geschlossen. Lediglich für Google Analytics könnt Ihr überhaupt einen A(D)V mit Google abschließen.

Bitte befragt hier aber zur Sicherheit Euren Datenschutzbeauftragen oder Euren Rechtsanwalt. Im Zweifelsfall lieber weglassen.

Ein kleiner Tipp zur statischen GoogleMap: Die statische GoogleMap könnt Ihr auch über Euren Webserver laden lassen. Dieser speichert sich das Bild dann zwischen und gibt es dann direkt aus. Das ist natürlich nicht im Sinne von Google, aber Ihr habt wenigstens den Datenschutz nicht umgangen.
Dies gilt übrigens nicht nur für Google sondern für sämtliche externen Inhalte, die Ihr auf Eurer Website einbinden wollt.

Ein weiterer Aspekt am Rande: Fragt man Google Pagespeed Insights, sollte man Skripte und Bilder auf Grund der Ladezeit immer lokal einbinden oder zumindest lokal zwischenspeichern.

Ein weiterer Tipp, wie Ihr Google Produkte halbwegs rechtssicher einbinden dürft:
Verwendet ein Opt-In-Verfahren. Aber Vorsicht - Ihr dürft das Element erst dann wirklich laden und einbinden, wenn der User hier zugestimmt hat! Besprecht dies aber auch in jedem Fall mit Eurem Datenschützer, da auch hier die Datenschutzerklärung angepasst werden muss.
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Darf ich iFrames in meiner Webseite verwenden?

Auch dies lässt sich nicht pauschal sagen. Wenn der Inhalt des iFrames auf Eurem Webserver / Webspace liegt und Euch selbst gehört, verschlüsselt übertragen wird und mit Eurem Datenschutz übereinstimmt, spricht nichts dagegen. Natürlich müssen die Inhalte, wie auch auf Eurer Seite natürlich auch, rechtskonform sein. U. U. bekommt Ihr jedoch Probleme mit Eurem responsiven Design, das ist aber eine andere Sache.

Wenn Ihr von einer fremden Webseite Inhalt über ein iFrame ladet, sieht es anders aus. Bitte prüft hier zuerst die DSGVO und das BDSG. Sind die Inhalte rechts- und datenschutzkonform und sind alle notwendigen Verträge geschlossen und werden die Daten verschlüsselt übertragen, könnt Ihr das iFrame einsetzen.

Ein Tipp, wie Ihr fremde I-Frames halbwegs rechtssicher einbinden dürft:
Verwendet ein Opt-In-Verfahren. Aber Vorsicht - Ihr dürft das Element erst dann wirklich laden und einbinden, wenn der Besucher hier zugestimmt hat! Besprecht dies aber auch in jedem Fall mit Eurem Datenschützer, da auch hier die Datenschutzerklärung angepasst werden muss.
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Darf ich YouTube-Videos auf meiner Seite einsetzen?

Leider sind wir uns hier auch nicht ganz sicher und würden eher davon abraten. YouTube gehört Google und sammelt auch persönliche Daten. Einen A(D)V mit YouTube könnt Ihr auch nicht abschließen. Das spricht eher gegen den Einsatz von YouTube-Videos auf Eurer Website.

Es sprechen noch weitere Punkte dagegen, YouTube-Videos direkt auf Eurer Website einzusetzen:
  1. das angesprochene Datenschutzproblem
  2. Werbung in Videos werden u. U. auf Eurer Seite angezeigt. (Die Werbung kann durchaus auch von Eurem Mitbewerber sein!)
  3. in ein paar wenigen Ländern wird YouTube teilweise oder ganz geblockt und somit u. U. auch Eure Website (China, Türkei, ...)
  4. der Besucher baut eine externe Verbindung zu YouTube auf. Ist YouTube mal nicht erreichbar, ist das Video nicht abspielbar.
Klar, ein paar Dinge könntet Ihr bei YouTube entsprechend einstellen. Denkt aber daran, dass Google recht schnell die Bedingungen ändern kann, ohne dass Ihr das vielleicht mitbekommt und rechtzeitig reagieren könnt.

Wir empfehlen folgende Video-Einbindung:
Bindet das mp4-Video mit den Standard HTML-5-Boardmitteln ein. Die CMS bieten meist einfache Möglichkeiten. Ladet das Video zusätzlich auf YouTube und optimalerweise auch gleich zusätzlich auf Facebook hoch und verlinkt das Video auf Eurer Website dann mit einem externen Link auf YouTube und / oder Facebook.

Ein Tipp, wie Ihr YouTube-Videos halbwegs rechtssicher einbinden dürft:
Verwendet ein Opt-In-Verfahren. Aber Vorsicht - Ihr dürft das Element erst dann wirklich laden und einbinden, wenn der Besucher hier zugestimmt hat! Welche Möglichkeiten es programmiertechnisch gibt, erfahrt Ihr in der YouTube-API. Besprecht dies aber auch in jedem Fall mit Eurem Datenschützer, da auch hier die Datenschutzerklärung angepasst werden muss.
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Darf ich Google Maps auf meiner Seite einbinden?

Aus DSG-VO-Sicht ist es problematisch, wenn Ihr die Map über die API einbindet. Dabei ist es egal ob es eine navigierbare Karte oder ob es sich um die statische Variante handelt. Bei allen Varianten werden persönliche Daten an Google übertragen!

Darf ich GoogleMaps als Bild speichern und direkt als Bild auf meiner Webseite einbinden.
Ja, wenn Ihr Euch an die Lizenzbedingungen haltet und eine private Webseite betreibt.
Nein, wenn Ihr eine kommerzielle Webseite betreibt und eine kostenfreie Map einbinden wollt - dazu folgender Auszug aus den Google Map Genehmigungen:
"Google Maps, Google Earth und Street View verwenden
Letzte Änderung: 8. Dezember 2015

Wir freuen uns, dass Sie Google Maps, Google Earth oder Street View für Ihr Projekt verwenden möchten. Diese Richtlinien gelten für die nicht kommerzielle Nutzung sowie die nachfolgend beschriebenen Fälle, in denen eine eingeschränkte Verwendung zulässig ist. Wenn Sie Google Maps, Google Earth oder Street View für andere kommerzielle Zwecke nutzen möchten, wenden Sie sich an das Team für Google Cloud-Kunden. "Kommerzielle Zwecke" bedeutet, dass etwas zum Kauf angeboten oder anderweitig zur Umsatzgenerierung verwendet wird."

Bitte lest Euch selbst die kompletten Bedingungen von Google Maps durch:
https://www.google.com/intl/de/permissions/
https://support.google.com/contributionpolicy/?hl=de#topic=7422769
https://www.google.com/intl/de_US/help/terms_maps.html

Die Kosten für die Einbindung der Maps findet Ihr hier:
https://developers.google.com/maps/pricing-and-plans/?hl=de

Bitte denkt daran, dass ein Verstoß gegen diese Bedingungen schwerwiegende Folgen haben kann. Google darf Eure Webseite dann u. U. aus der Suche komplett ausschließen!

Alternativ gibt es eine kostenfreie Variante, die sog. "OpenStreetMaps". Auch hier benötigt Ihr zwar für die statische Einbindung einen API-Key, jedoch kann das Kartenmaterial vom Webserver vorab als Bild gespeichert werden. Es werden somit keinerlei Besucherdaten an den Anbieter des Kartenmaterials versendet, da die Karte als normales Bild auf dem Webserver hinterlegt ist. In "OpenStreetMap" sind mehrere unterschiedliche Karten verfügbar, die Qualität der Karte sollte vorab aber geprüft werden.
Tipp: In unserem CMS bee.tools 10 ist die Integration solcher statischen OpenStreetMaps sehr einfach über Platzhalter möglich. Auch eigene Marker, bzw. Marker mit eigenem Layout, können in diese Bilder einfach integriert werden. Gerne beraten wir Euch und führen die Integration durch.
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Darf ich Google Fonts, Adobe TypeKit oder sonstige Schriftarten auf meiner Seite einbinden?

Aus DSG-VO-Sicht ist es problematisch, wenn Ihr die Schriftarten nicht direkt installieren könnt oder wenn trotz lokaler Installationen Skripte notwendig sind, die Daten an den Anbieter übermitteln. Überprüft dann ganz genau welche Daten übermittelt werden und ob Ihr mit dem Anbieter einen ADV-Vertrag abschließen müsst.

Achtung: Für die meisten von Euch gilt: Ihr fallt in die kommerzielle Nutzung und nicht in die private Nutzung!

Google Webfonts können meist heruntergeladen und direkt mit Font-Datei auf der Webseite installiert werden. Dies dürft Ihr prinzipiell machen, sofern Ihr hier nicht gegen die Lizenzbedingungen verstoßt. In den FAQs konnten wir keinen Verstoß feststellen, wenn Ihr Fonts direkt auf Eurer Webseite einbindet, lest selbst:
https://developers.google.com/fonts/faq#can_i_use_fonts_from_the_google_fonts_catalog_on_any_page

Bei Fonts aus dem Adobe Typekit sieht es anders aus. Diese dürfen ebenfalls nicht mehr über ein Skript eingebunden werden, da hier persönliche Daten an Adobe übermittelt werden. Wollt Ihr die Font direkt auf Eurer Webseite einbinden, wird es recht schnell sehr teuer, da Ihr die Font dafür erwerben müsst. Haltet Euch auch hier immer an die Lizenzbedingungen!

Ob andere "freie" Schriftarten wirklich kostenfrei auf kommerziellen Seiten eingebunden werden dürfen, erfahrt Ihr in den Lizenzbedingungen. Auch wie Ihr die Quelle und Verwendung der Schriftarten angeben müsst, erfahrt Ihr in den Lizenzbedingungen.
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Darf ich als Unternehmen noch eine eigene Facebook-Seite betreiben?

Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), welches am 05. Juni 2018 veröffentlicht wurde steht nun fest, dass Betreiber von Fanpages (= Facebook-Seiten) für mögliche Datenschutzverstöße etwa beim Tracking auf der Plattform mitverantwortlich sind. Das große Problem dabei: Ihr wisst nicht einmal, was Facebook genau trackt und wie die Informationen gespeichert und verwendet werden.

So lange Facebook hier nicht reagiert und DSG-VO sichere Möglichkeiten bietet, gibt es nur eine sichere Lösung: Abschalten Eurer Facebook-Seite!

Die Pressemitteilung vom EuGH findet Ihr hier:
PRESSEMITTEILUNG Nr. 81/18
Gerichtshof der Europäischen Union
Luxemburg, den 5. Juni 2018
https://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2018-06/cp180081de.pdf

Laut eRecht24 gibt es mehrere Sichtweisen. Eine Sichtweise ist, wer auf der sicheren Seite sein will, muss die Facebook-Seite abschalten. Eine andere Sichtweise ist, wer das Risiko eingehen will, kann die Facebook-Seite (auf eigene Gefahr) laufen lassen. Eine Abmahnung könnte evtl. unverhältnismäßig sein. 

Für weitere Informationen zu den Sichtweisen und den Themen, lest bitte folgenden Artikel von eRecht24: https://www.e-recht24.de/artikel/facebook/10937-urteil-facebook-fanpages-eugh.html

Was hat das Abschalten einer Facebook-Unternehmensseite für Folgen?

Wer seine Facebook-Seite abschaltet, sollte darauf achten:

  1. dass keine Links mehr auf Facebook verweisen. Weder auf der Homepage noch in Print-Medien.
  2. dass in Facebook keine Werbeanzeigen (z. B. für die Job-Suche) geschalten werden können.
  3. dass die Facebook-Zielgruppe nicht mehr bedient werden kann.
  4. dass der Grund für die Abschaltung im Unternehmen klar kommuniziert wird, vor allem wenn Azubi-Fan-Pages betroffen sind.
  5. dass ggf. Alternativen wie Blogs geschaffen werden sollten.
  6. dass relevante Inhalte vorher an eine geeignete Alternative (z. B. ein eigener Blog oder auf der eigenen Webseite als Content) gesichert und aufbereitet werden sollten
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Darf ich als Unternehmen noch andere Social-Media-Seiten, wie Twitter, LinkedIn, XING, etc. betreiben?

Eine allgemein Aussage können wir nicht treffen. Es kommt dabei auf die Plattform selbst und deren Einstellungsmöglichkeiten an. Plattformen, die auf ähnliche Weise Daten sammeln, wie Facebook, und auf der Ihr keine Möglichkeit habt, dies zu unterbinden bzw. mit der Plattform einen geeigneten ADV-Vertrag abzuschließen, sind problematisch.

Liegt das Unternehmen in Deutschland oder innerhalb der EU, müssen diese Unternehmen sich ebenfalls an die DSG-VO halten. Informiert Euch hier, wie das Unternehmen mit personenbezogenen Daten umgeht.

Liegt das Unternehmen außerhalb der EU, wird es schon problematischer. 

Das Kapital der Plattformen sind die Nutzerdaten und das Nutzerverhalten. Sofern diese Daten erhoben werden, kann es auch relativ schnell zu Datenschutzvergehen kommen. Prüft bei jeder Plattform, ob diese sich für Euch lohnt und ob Eure Zielgruppen davon wirklich einen Nutzen haben. Denkt auch daran, dass es alle deutschen und auch europäischen Unternehmen trifft.
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Muss ich beim normalen Kontaktformular die Bestätigung des Lesens der Datenschutzerklärung explizit abfragen?

Diese interessante Frage haben wir ebenfalls bei unserem Partner eRecht24 gefunden. Die Antwort verblüffte uns wieder einmal - nach einem Urteil des OLG Köln:
JA!

Weitere Infos dazu findet Ihr unter eRecht24 Premium, auf der Seite:
https://www.e-recht24.de/mitglieder/login/ > https://www.e-recht24.de/mitglieder/dsgvo-faq/
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Wo bekomme ich weitere Informationen?

Landesbeauftrager für Datenschutz und Informationsfreiheit Baden-Württemberg

Die Webseite bietet ein paar Informationen rund um das neue DSGVO an unter folgender Adresse an:
https://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de/

Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht

Das BayLDA bietet, v. a. für bayerische Unternehmen, viele nützliche Informationen an, wie z. B.:

Achtung https-Check-Hinweis:
(Quelle https://www.lda.bayern.de/de/httpscheckhinweis.html)
...
4. Umgang mit dem Ergebnis der Prüfung
Alle Unternehmen, deren Webseiten von uns überprüft wurden, erhalten einen kurzen automatisch generierten Prüfbericht. Soweit die Webseiten über eine ausreichende Verschlüsselung verfügen, wird dies entsprechend schriftlich bestätigt. Sollten jedoch Mängel durch die Prüfung erkannt werden, so werden diese dem Betreiber mit der Aufforderung mitgeteilt, innerhalb einer Frist die erforderlichen Maßnahmen zur Verschlüsselung umzusetzen. Sofern Betreiber von Webseiten ohne ausreichende Begründung der Verpflichtung, eine angemessene Verschlüsselung vorzusehen, nicht nachkommen, wird das BayLDA durch eine entsprechende Anordnung die Betreiber verpflichten, die Verschlüsselung zu implementieren und, falls dieser Anordnung nicht nachgekommen wird, gege-benenfalls ergänzend einen Bußgeldbescheid gegen den Verantwortlichen erlassen.
...

Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Google Analytics

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Content Marketing

Content Marketing✔ Keyword-Analyse
✔ Corporate Marketing
✔ Story-Telling
✔ Backlink-Aufbau

Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung✔ Konzept & Strategie
✔ SEO-Audit
✔ Sichtbarkeit steigern
✔ laufende Überwachung

Online Werbeschaltung

Online Werbeschaltung✔ Absatzsteigerung
✔↗ Bekanntsheitgrad 
✔ Markteinführung
✔ Personalsuche
✔↗ Messebesucher

Webdesign / Relaunch

Webdesign / Relaunch✔ Konzept & Strategie
✔ Webdesign
✔ Relaunch & Umsetzung
✔ Testing & Analyse

Web Analytics

Web Analytics✔ Performance Controlling
✔ Analyse & Reporting
✔ UX-Optimierung
✔ Conversion Optimierung

Social Media

Social Media✔ Social Media Marketing
✔ Social Advertising
✔ Zielgruppen-Ansprache
✔ Recruiting

Performance Marketing

Performance Marketing✔ Erfolgsmessung 
✔ Analyse & Bewertung
✔ Kosten-Nutzen-Analysen
✔ Budget-Optimierung

Data Driven Marketing

Data Driven Marketing✔ Analyse
✔ Strategieentwicklung
✔ Überwachung
✔ OpenSource-Software

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