brain at work Weihnachtsmenü "Alles Käse" 2016

Dieses Jahr gekocht und bewertet von unserem Entwicklungsleiter und seinen Freunden...

 

Bergkäse Muffins mit Mohn (und Feigen)

Zubereitungszeit: 20-30 Minuten
Backzeit: 12-20 Minuten (bei vorgeheiztem Backofen)
Nährwert / Kalorien: Oje, lieber nicht darüber nachdenken

Zutaten für 6 Muffins

(Ø Muffin-Form: 5,5 cm)

Zutaten für Bergkäse Muffins mit Mohn und FeigenMuffinteig

25g Bergkäse (fein gerieben)
135g Mehl (Typ 404)
40g Puderzucker
½ TL Backpulver
Eine Prise Salz
85 ml Milch
30 g Butter
1 Ei
2 TL Vanille Pulver oder das Mark einer Vanilleschote
Schale und Saft 1 Zitrone
2 EL Mohnsamen
(ggf. Muffin-Papierformen - spart Buttern und Ausmehlen des Muffinblechs; Alternativ: Muffin-Formen aus Silikon)

Dekoration "geröstete Feigen"

Laut einhelliger Meinung unseres Probier-Teams kann die Dekoration auch einfach weggelassen werden.

4 Feigen (getrocknet oder frisch)
1 EL Honig (nur bei frischen Feigen!)
1 kleiner Schluck Olivenöl (nur bei frischen Feigen!)
Saft von 1 Zitrone (nur bei frischen Feigen!)
Thymian
Piment d’Espelette (Alternativ: Chili-Pfeffer oder weglassen)
Fleur de Sel (Alternativ: Salz)
25 g Bergkäse (in Stifte geschnitten)

Zubereitung

Bergkäse Muffins mit Mohn und FeigenBackofen auf 210° C Ober-/Unterhitze vorheizen (Umluft: 190°). Das Muffinblech vorbereiten - ggf. Buttern und einmehlen (entfällt bei Verwendung von Papierförmchen oder der Muffin-Silikon-Formen). 

Für den Muffinteig in einer Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver, Mohn, Zitronenschale, Vanille und Salz vermischen. Ei, Milch, Butter, Zitronensaft und geriebenen Bergkäse dazugeben und das ganze gut vermengen. Den Teig in die Mulden des Muffinsbleches füllen und für etwa 12 Minuten backen. Die Muffins sollten goldbraun sein - unser Backvorgang hat eher 20 Minuten gedauert. In der Form auskühlen lassen, dann erst herauslösen. In dieser Zeit kann das Hauptgericht das Süßkartoffel-Risotto mit Alpkäsle vorbereitet werden.

Nur bei frischen Feigen:
Für die Feigen den Ofen auf 180°C heizen. Die Feigen waschen und trocknen, anschließend halbieren oder vierteln und in einen Bräter legen. Nun die Feigen mit ein wenig Olivenöl und Honig beträufeln. Mit Fleur de Sel, Piment d’Espelette, Zitronensaft und frischem Thymian würzen. Etwa 10 Minuten im Ofen garen, dabei immer wieder mit dem eigenen Saft beträufeln. 
Bei getrockneten Feigen:
Die Feigen in Stifte schneiden mit Fleur de Sel, Piment d’Espelette und frischem Thymian würzen.

Wenn die Muffins ausgekühlt sind, aus der Muffinform lösen und garnieren. Zum Anrichten die Wölbung der Muffins oben gerade abschneiden und die Muffins mit einem Messer leicht aushöhlen. In die Mulden nun die Feigen verteilen.
Kurz vor dem Servieren mit Bergkäse-Stiften anrichten und mit Thymian bestreuen.

Fazit - Bewertung

Das Probier-Team:
Dieses Jahr wurde das Weihnachtsmenü von unserem Entwicklungsleiter, ebenfalls ein engagierter Hobbykoch, und seinen Freunden nachgekocht. Das Probier-Team wurde bunt gemischt und bestand aus unserem Entwicklungsleiter, einem Bibliothekar, zwei Medizinern sowie zwei bäuerlichen Hausfrauen.
Bewertung:
Wie bei den meisten anderen Muffin-Teigen geht dieser auch relativ einfach von der Hand. Es gab keinerlei Probleme bei der Zubereitung. Wir haben die Variante mit den getrockneten Feigen ausprobiert, da in unserem Markt keine frischen Feigen verfügbar waren. Die fertigen Muffins waren sehr lecker, auf die Dekoration - den Feigen - hätte man aber getrost verzichten können. Die Muffins sollten am gleichen Tag gegessen werden - sie werden (ohne Dekoration) am nächsten Tag etwas zäher.

Ihr Fazit - Ihre Bewertung

Wir freuen uns sehr über Ihr Feedback. Schreiben Sie uns doch einfach eine E-Mail an support@brain-at-work.de mit Ihren Tipps, Wünschen und Anmerkungen.

Rezept Allgäuer Käsesuppe

Zubereitungszeit: 30-40 Minuten
Nährwert / Kalorien: Noch viel mehr als man sich vorstellen kann

Zutaten

(als Hauptgericht für 2-3 Personen; als Vorspeiße für 5-6 Personen)

Zutaten für Allgäuer Käsesuppe60 g Butter
50 g Mehl
200 g grob geriebener Bergkäse
½ l Gemüsebrühe
½ l Milch
1 Eigelb
100 ml Sahne
Salz, Pfeffer, Muskat
3 Scheiben Weißbrot (Würfel schneiden und in Butter hellbraun rösten - Alternativ: 1 trockener Semmel vom Vortag in Würfel schneiden - spart das anrösten)

Zubereitung

Die Butter erhitzen, das Mehl beigeben und das Ganze 5 Minuten schwitzen lassen (nicht braun werden lassen).

Mit Brühe und Milch aufgießen und mit einem Schneebesen glatt rühren - solange bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Sollten sich doch Klümpchen gebildet haben, diese mit einem Löffel entfernen. Nun das Ganze ca. 10 Min. köcheln lassen - dabei immer wieder umrühren.

Den geriebenen Käse nach und nach dazugeben und unter ständigem Rühren die Suppe so lange leicht kochen lassen, bis sie eine glatte Konsistenz hat. Danach Temperatur herunterfahren - die Suppe darf für den nächsten Schritt nicht mehr kochen!

Eigelb und Sahne miteinander verquirlen und unterrühren, wobei die Suppe nun nicht mehr kochen darf, weil die Sahne-Eigelb-Mischung gerinnt und „ausflockt“. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Die gerösteten Brotwürfel (alternativ die Semmel-Würfel) erst kurz vor dem Servieren auf die Suppe streuen oder Alternativ zur Selbstbedienung auf den Tisch stellen.

Fazit - Bewertung

Das Probier-Team:
Dieses Jahr wurde das Weihnachtsmenü von unserem Entwicklungsleiter, ebenfalls ein engagierter Hobbykoch, und seinen Freunden nachgekocht. Das Probier-Team wurde bunt gemischt und bestand aus unserem Entwicklungsleiter, einem Bibliothekar, zwei Medizinern sowie zwei bäuerlichen Hausfrauen.
Bewertung:
Die Käsesuppe geht leicht von der Hand. Für jemanden der eine Käsesuppe zum Ersten mal kocht ist jedoch Vorsicht geboten. Sehr leicht klumpt die Suppe oder flockt aus. Das komplette Probier-Team war begeistert von dieser Suppe. Sie kann uneingeschränkt weiter empfohlen werden.

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Rezept Süßkartoffel-Risotto mit Bergkäse

Zubereitungszeit: 30-40 Minuten
Nährwert / Kalorien: Auch noch eine Menge - In Kombination mit den anderen Gerichten des Weihnachtsmenüs lieber mal nicht drüber nachdenken...

Zutaten

(für 4-6 Personen)

Zutaten Risotto200 g Bergkäse
1-2 Süsskartoffeln, ca. 350 g
3 EL Olivenöl
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
300 g Risottoreis (Alternativ: Normaler Parboiled-Reis)
750 ml heisse Gemüsebouillon
250 ml trockener Weißwein
2 Zweige Rosmarin (Alternativ: Rosmarin zerrieben)
25 g getrocknete Cranberries
200 g junger Spinat (frisch oder tiefgefroren - Alternativ: selbstgemachter Brennessel-Spinat)
Salz, Pfeffer
Zitronensaft

Zubereitung

Süsskartoffeln schälen, in etwa 1,5 cm grosse Würfel schneiden. 1½ Esslöffel Öl erhitzen. Süsskartoffeln zufügen, bei mittlerer Hitze 5-8 Minuten goldbraun braten. (Achtung: Brennt leicht an)

Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Im restlichen Öl andünsten, Risottoreis mitdünsten. Mit dem Weißwein ablöschen. Wenn der Weißwein verkocht ist, kellenweise die heiße Bouillon nach und nach dazu giessen. 20 Minuten köcheln und dabei ständig umrühren bis eine cremige Konsistenz erreicht ist.

Etwa die Hälfte vom Bergkäse in Späne schneiden, den restlichen Alpkäsle fein reiben. (Tipp: Anstatt den Käse zu reiben, häckseln wir den Käse mit dem Stabmix-Häcksel-Aufsatz).  Rosmarinnadeln fein hacken.

Süsskartoffeln, Rosmarin, Cranberries und Spinat unter den Risotto rühren. Sobald der Spinat zusammenfällt, den geriebenen Bergkäse daruntermischen, mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken und mit der Bergkäse-Späne bestreuen.

Fazit - Bewertung

Das Probier-Team:
Dieses Jahr wurde das Weihnachtsmenü von unserem Entwicklungsleiter, ebenfalls ein engagierter Hobbykoch, und seinen Freunden nachgekocht. Das Probier-Team wurde bunt gemischt und bestand aus unserem Entwicklungsleiter, einem Bibliothekar, zwei Medizinern sowie zwei bäuerlichen Hausfrauen.
Bewertung:
Das Risotto geht leicht von der Hand. Lediglich beim anbraten der Süßkartoffeln muss etwas Acht gegeben werden, da diese leicht anbrennen. Wir haben das Risotto parallel zur Käsesuppe gekocht. Das Risotto kann dabei besser warmgehalten werden, als die Käsesuppe. Die Meinung über dieses Gericht ging bei unserem Probier-Team war gemischt. Der süße Geschmack von den Süßkartoffeln und den Cranberries bringt den herzhaften Käsegeschmack richtig zur Geltung. Wer das Risotto etwas deftiger mag, kann zusätzlich zu den Süßkartoffeln noch Speckwürfel mit anbraten.

Herzhafter Käsekuchen mit Quark

Zubereitungszeit: 10 Minuten
Backzeit: ca. 30 Minuten
Nährwert / Kalorien: ...oje... äh... hmm... ...der Kenner genießt und schweigt...

Zutaten

(als Hauptgericht: für 6-8 Personen; als Mehr-Gang-Menü: > 10 Personen)

Zutaten Käsekuchen mit Bergkäse und Quarkt500 g Blätterteig 
500 g Magerquark
250 ml Sahne (es genügt auch 1 Becher Sahne = 200ml)
7 Eier
500 g Bergkäse, gerieben oder gehäckselt (Wenn man es nicht so würzig mag, empfiehlt sich hier auch ein guter Emmentaler)
Salz, Pfeffer, Muskat

Backblech; Empfohlen: verstellbarer eckiger Backrahmen für den Blätterteig-Rand

Zubereitung

Den Backofen auf 220° C Ober-/Unterhitze (200° Umluft) vorheizen.

Blätterteig ca. 2 mm dick rechteckig auswallen, Blech damit belegen, Rand formen. (Einfacher geht dies mit einem verstellbaren eckigen Backrahmen, der auf die Teiggröße angepasst werden kann). Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen, kühl stellen. Wird der Blätterteig erst kurz vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank genommen, entfällt das kühl stellen.

Für den Belag die restlichen Zutaten (Magerquark, Sahne, Eier, geriebener / gehäckselter Bergkäse bzw. Emmentaler) in einer Schüssel mit einem Teigschaber verrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Danach die Masse vorsichtig auf dem Teigboden verteilen.

Auf der untersten Schiene im vorgeheizten Ofens ca. 30 Minuten backen. Heiss oder kalt servieren.

Käsekuchen

Fazit - Bewertung

Das Probier-Team:
Dieses Jahr wurde das Weihnachtsmenü von unserem Entwicklungsleiter, ebenfalls ein engagierter Hobbykoch, und seinen Freunden nachgekocht. Das Probier-Team wurde bunt gemischt und bestand aus unserem Entwicklungsleiter, einem Bibliothekar, zwei Medizinern sowie zwei bäuerlichen Hausfrauen.
Bewertung:
Wir hatten Probleme beim Rand formen des Blätterteiges, da dieser nicht gehalten hat. Abhilfe hat hier unser verstellbarer eckiger Backrahmen geschaffen. Mit ihm konnte dann ein Rand geformt werden. Die Vermischung der Zutaten ist natürlich einfach und es gab keinerlei Probleme. Achtung: Eier wg. der Salmonellen-Gefahr nie über der Masse oder am Schüsselrand aufschlagen. Die Zufriedenheit unseres Probier-Teams lies bei diesem Gericht stark zu wünschen übrig. Der Geschmack war viel zu würzig, deshalb auch die Empfehlung des Emmentalers. Am nächsten Tag - im abgekühlten Zustand - schmeckte der herzhafte Kuchen deutlich besser.

Ihr Fazit - Ihre Bewertung

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