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Webtexte Guide
Version 2.0 · Stand 04.09.2026
Praxis-Guide · Edition 2026

Text für
Webseiten, der ankommt

Die Standards für Webtexte, die auf einem Handy gelesen werden — und die auch Suchmaschinen und KI-Assistenten verstehen.

Quelle: Leseforschung + Kognitions­psychologie + SEO & KI-Suche Stand · 04.09.2026 · v2.0

Dieser Guide beschreibt keine Geschmacksfragen. Er beschreibt Standards — Regeln, die aus Leseforschung, Kognitionspsychologie und den technischen Anforderungen von Such- und Antwortmaschinen folgen. Wie ihr eure jeweilige Zielgruppe ansprecht, welche Tonalität eine Marke trägt: Das steht im projektbezogenen Zielgruppen-Guide. Hier geht es um das Handwerk darunter.

Der Aufbau folgt einer Rangfolge. Kapitel 00 klärt, was vor dem ersten Satz feststehen muss. Kapitel 01 und 02 behandeln das, was sich nicht messen lässt und trotzdem am schwersten wiegt: wie gelesen wird — und ob ein Satz überhaupt etwas aussagt. Erst danach kommen die Kapitel mit den prüfbaren Zahlen. Diese Reihenfolge ist Absicht: Was messbar ist, verdrängt beim Arbeiten sonst das, was wichtig ist.

Ein zweiter Maßstab zieht sich durch alle Kapitel: das Smartphone. Der überwiegende Teil eures Publikums liest auf einem Bildschirm, der schmaler ist als diese Textspalte, oft unterwegs, oft mit einer Hand, oft nebenbei. Was auf 375 Pixel Breite funktioniert, funktioniert danach auch am großen Monitor. Umgekehrt gilt das nie.

So lest ihr diesen Guide

Nicht jede Zahl in diesem Guide hat denselben Rang. Wir unterscheiden deshalb sichtbar:

Unmarkierte Angaben sind durch die im Quellenverzeichnis genannten Studien, Normen oder Herstellervorgaben belegt. Die Belegstelle findet ihr in Kapitel Quellen.

KI-Meinung markiert Empfehlungen, die nicht durch eine Studie oder Norm gedeckt sind: redaktionelle Faustregeln und Ableitungen. Sie sind unserer Einschätzung nach sinnvoll — aber sie sind Einschätzung, nicht Befund. Wer begründet davon abweicht, hat recht.

Projekterfahrung markiert Regeln, die aus dokumentierter Redaktionsarbeit stammen — aus Fehlern, die in echten Projekten aufgetreten und protokolliert worden sind. Belastbarer als eine Faustregel, aber keine Studie.

Alle Beispieltexte in den Demo-Panels sind erfunden. Preise, Fristen und Leistungsversprechen darin dienen ausschließlich der Veranschaulichung und stellen kein Angebot der brain at work GmbH dar.

00

Fragen für den Start

Alles ab Kapitel 01 gilt unabhängig vom Projekt. Diese acht Punkte nicht — sie müssen vor dem ersten Satz geklärt werden.

Der Grund steht in jedem Projektrückblick: Die teuersten Schleifen entstehen nicht durch schlechte Sätze, sondern durch Annahmen, die sich später als falsch herausstellen. Ein Artikel, der dreimal umgebaut wird, weil der Seitentyp erst nach dem Schreiben feststand. Ein Design, das komplett neu entsteht, weil gegen eine lokale Entwurfsdatei statt gegen die Live-Seite gearbeitet wurde. Jede der folgenden Fragen kostet vorher eine Minute — oder hinterher einen Neuaufbau. Projekterfahrung

1 · Zielgruppe und TonalitätGibt es einen Zielgruppen- oder Persona-Guide? Wie spricht dieses Publikum tatsächlich — und welche Wörter sind tabu? Ohne diese Antwort schreibt man ins Leere.
2 · Haltung der MarkeDuzen oder siezen? Wer ist „wir"? Und: Darf der Text Anweisungen geben oder nur Empfehlungen? Das entscheidet über jeden zweiten Satz.
3 · Absicht der SeiteSoll sie ein Problem bewusst machen, das noch niemand spürt — oder ein akutes Problem bedienen? Der Aufbau ist in beiden Fällen ein anderer, und bei akuten Themen ist Dramatisierung schädlich.
4 · Suchbegriffe und NachbarseitenMit welchen Worten sucht die Zielgruppe? Welche Begriffe gehören auf diese Seite und welche auf eine andere? Ohne Trennung konkurrieren die eigenen Seiten miteinander.
5 · Rechtlicher RahmenGibt es Branchenvorgaben — Gesundheit, Finanzen, Lebensmittel, Werbekennzeichnung? Welche Aussagen sind freigegeben, welche nicht? Diese Frage vor dem Schreiben stellen, nicht danach prüfen.
6 · Technische ReferenzWelche Live-Seite ist die Vorlage — nicht welche Entwurfsdatei? Welche Bausteine und Klassen gibt es schon? Farben und Schriften an der echten Seite auslesen, nicht aus Strategiepapieren ableiten.
7 · BestandGibt es eine Vorgängerseite? Wofür wird sie heute gefunden, und was davon darf nicht verloren gehen? Was ersatzlos gestrichen wird, kostet Sichtbarkeit — das gehört auf den Tisch, bevor es passiert.
8 · Material und FreigabeLiegen Bilder vor, und zwar nutzbar? Wer prüft fachlich, wer gibt frei? Fehlendes Material hält am Ende alles auf.
Für die Arbeit mit Claude

Dieser Guide ist auch die Arbeitsgrundlage für KI-gestütztes Schreiben. Der maschinenlesbare Anweisungsblock im Dateikopf führt diese acht Fragen als Startroutine: Bevor auf Basis dieses Guides ein Text entsteht, werden die offenen Punkte abgefragt — statt sie plausibel zu erfinden. Was unbeantwortet bleibt, wird im Entwurf sichtbar als Annahme markiert.

Warum es zählt

Ein Text, der handwerklich einwandfrei ist und die falsche Zielgruppe anspricht, ist Ausschuss. Die Regeln ab Kapitel 01 machen einen Text lesbar — sie machen ihn nicht richtig. Richtig wird er erst mit den Antworten von oben.

01

Niemand liest. Alle scannen.

Der Ausgangspunkt für jede Regel in diesem Guide: Auf einer Webseite werden im Schnitt nur 20 bis 28 Prozent der Wörter gelesen. Alles andere wird überflogen.

Das ist keine Nachlässigkeit eurer Leser, sondern eine erlernte Strategie. Das Gehirn schätzt in Sekundenbruchteilen ab, wie viel Nutzen ein Textblock verspricht, und entscheidet dann, ob es Aufmerksamkeit investiert. Wer für Webseiten schreibt, schreibt also für zwei Personen gleichzeitig: für die, die überfliegt, und für die, die nach dem Überfliegen einsteigt. Ein Text, der nur die zweite bedient, verliert die erste — und die ist in der Mehrzahl.

Die praktische Folge ist unbequem: Der Text muss seine Kernaussage preisgeben, ohne gelesen zu werden. Überschriften, erste Sätze, hervorgehobene Begriffe und Zwischenüberschriften tragen die Botschaft. Der Fließtext liefert die Begründung für die, die sie wollen.

Die vier Lesemuster

Nielsen Norman Group, Eye-Tracking über zwei Jahrzehnte

F-Muster Zwei waagerechte Striche oben, dann ein senkrechter am linken Rand. Tritt auf, wenn Text ungegliedert ist — das teuerste Muster, weil rechts alles verloren geht.
Layer-Cake Der Blick springt von Zwischenüberschrift zu Zwischenüberschrift und taucht nur dort ein, wo es interessant wird. Das gewünschte Muster — es entsteht durch gute Gliederung.
Spotted Gezielte Suche nach einem konkreten Detail — einer Zahl, einem Namen, einem Preis. Der Rest wird komplett ignoriert.
Commitment Vollständiges Lesen. Passiert nur bei hoher Motivation — und wenn der Text vorher bewiesen hat, dass er die Zeit wert ist.

Rot markiert, wohin der Blick tatsächlich fällt. Grau, was überschlagen wird.

Knapp, scanbar, sachlich — jede Zutat wirkt, zusammen wirken sie viel stärker

Morkes und Nielsen haben denselben Seiteninhalt in fünf Fassungen getestet. Gegenüber der werblichen Ausgangsfassung brachte allein das Kürzen 58 Prozent bessere Messwerte, allein die scanbare Gliederung 47 Prozent, allein die sachliche statt werbliche Sprache 27 Prozent. Alle drei zusammen: 124 Prozent. Die Zutaten verstärken sich gegenseitig, weil jede von ihnen dasselbe tut — sie senkt die kognitive Last.

✕ So nicht

Als innovativer und zukunftsorientierter Partner an Ihrer Seite bieten wir Ihnen ein umfassendes Portfolio maßgeschneiderter Lösungen, das keine Wünsche offen lässt und sich durch höchste Qualitätsstandards sowie ein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnet.

✓ So besser

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Drei Leistungen, ein Ansprechpartner, feste Preise. Der erste Entwurf steht nach zehn Arbeitstagen.

43 Wörter ohne eine einzige Information · gegenüber · 26 Wörter mit vier prüfbaren Aussagen — Beispieltexte frei erfunden

Wortbild-Kollisionen

Beim Überfliegen liest niemand Buchstaben, sondern Wortkonturen

Kurze Wörter mit ähnlicher Form verschwimmen ineinander, wenn sie dicht beieinanderstehen. Das Auge springt zurück, der Lesefluss reißt — und der Leser merkt nicht einmal, warum.

Du / da wir / wie den / dem / dein sie / sich / sind nicht / nichts / nach

Besonders teuer ist das in den ersten Sätzen und in Überschriften — also genau dort, wo gescannt wird. Ein Vorspann, der mit „Du sitzt nur da …" beginnt, kostet den Leser einen Rücksprung an der empfindlichsten Stelle. Faustregel: in Überschriften und den ersten drei Sätzen kein solches Paar mit weniger als vier Wörtern Abstand. Projekterfahrung

Prüfung: Vorspann und Überschriften einmal überfliegen statt lesen. Wo das Auge zurückspringt, sitzt eine Kollision.

Warum es zählt

Knappheit, Gliederung und Sachlichkeit wirken über denselben Mechanismus: Sie entlasten das Arbeitsgedächtnis. Wer weniger Wörter entschlüsseln muss, hat mehr Kapazität für den Inhalt übrig. Diese Deutung stammt von den Studienautoren selbst und deckt sich mit der Cognitive Load Theory — sie ist der Grund, warum fast jede Regel in diesem Guide auf „weniger, klarer, sortierter" hinausläuft.

02

Sagt der Satz überhaupt etwas?

Die wichtigste Prüfung dieses Guides — und die einzige, die kein Werkzeug übernehmen kann.

Alle Kennzahlen der folgenden Kapitel lassen sich messen: Satzlänge, Absatzhöhe, Zeichen pro Zeile, Snippet-Budgets. Genau darin liegt die Gefahr. Was messbar ist, verdrängt beim Arbeiten das, was wichtig ist. Ein Satz kann jede Prüfung dieses Guides bestehen und trotzdem nichts aussagen.

„Ruhe entsteht nicht aus Disziplin, sondern aus Spielraum."

8 Wörter · Ø-Satzlänge im grünen Bereich · kein Passiv · kein Nominalstil · vollständig unlesbar.

Die Rangfolge: vier Ebenen, ungleich schwer

Wer bei der Satzlänge anfängt, optimiert das Falsche

EbeneFrageWo im GuideMessbar?
1 · SinnSagt der Satz überhaupt etwas?dieses Kapitelnein
2 · RegisterSpricht die Zielgruppe so?Zielgruppen-Guide des Projektsnein
3 · HaltungPasst der Ton zur Marke?Zielgruppen-Guide des Projektsnein
4 · FormSatzlänge, Absatz, WortbildKapitel 04 und 05ja

Ebene 4 ist die einzige, die sich prüfen lässt — und die unwichtigste. Ein Text, der die Ebenen 1 bis 3 besteht, liegt bei Ebene 4 fast automatisch richtig. Umgekehrt gilt das nie. Projekterfahrung

Die drei Gruben

Es gibt drei typische Arten, an denen ein Satz auf Ebene 1 scheitert. Sie hängen zusammen: Wer der ersten ausweicht, landet meist in einer der beiden anderen.

GrubeWie sie klingtWas hilft
Abstraktion„Ruhe entsteht aus Spielraum"Konkretes Subjekt erzwingen
Rhetorik„Abstand nach außen schafft Abstand nach innen"Figur streichen, Inhalt hinschreiben
Umgangssprache„der Tag kommt runter", „am Limit"Register des Projekts prüfen

Alle drei prüfen, nicht nur eine. Die dritte Grube ist projektabhängig — welches Register richtig ist, steht im Zielgruppen-Guide, nicht hier. Projekterfahrung

Prüfung 1: Wer oder was handelt in diesem Satz?

Die wirksamste einzelne Regel gegen Abstraktion: Das Subjekt sollte eine Person oder ein greifbares Ding sein. Sobald ein Begriff Subjekt wird, den man nicht anfassen kann, gehört der Satz gegengelesen.

✕ Abstraktes Subjekt

„Zwischen dem Reiz und deiner Reaktion liegt ein Abstand."

„Verlässlichkeit entsteht durch Wiederholung."

Kann man sich nicht als Bild vorstellen.

✓ Greifbares Subjekt

„Zwischen einer Frage und deiner Antwort liegt ein Moment."

„Was jeden Tag stattfindet, klappt irgendwann von allein."

Sieht man vor sich.

Der Bildtest: Kann man sich den Satz als Szene vorstellen? Wenn nein, umschreiben.

Typische Warnwörter, die als Subjekt fast immer schiefgehen: Abstand, Spielraum, Disziplin, Anspruch, Reserven, Auslastung, Verlässlichkeit, Rahmen, Ansatz, Struktur, Potenzial. Sie dürfen im Satz vorkommen — nur nicht als das, was handelt. Projekterfahrung

Prüfung 2: Ist das eine Aussage oder nur eine Figur?

Der häufigste Fehler — und der am schwersten zu bemerkende

Rhetorische Figuren klingen nach Einsicht. Oft sind sie aber nur symmetrisch angeordnete Wörter ohne Inhalt. Sie entstehen besonders leicht unter dem Auftrag „schreib etwas Einprägsames" — dieser Auftrag erzeugt zuverlässig Wortspiele statt Aussagen.

FigurBeispielWas gemeint war
Kreuzstellung„Abstand nach außen schafft Abstand nach innen"„Ein paar Schritte weg von der Situation helfen auch innerlich."
Gegenüberstellung„Ruhe kommt nicht vom Zusammenreißen, sondern von Luft im Tag"„Gelassen bleiben ist keine Frage der Willenskraft."
Parallelbau„Zwei Größen, dieselbe Idee"„Einmal für die Wohnung, einmal fürs Büro."
Metapher„Ein Zuhause, in dem der Tag runterkommt"„Ein Zuhause, in dem du abends ankommst."
Der Streich-Test

Die Figur entfernen und den Inhalt schlicht hinschreiben. Steht dann dasselbe da? Dann war die Figur Dekoration — die schlichte Fassung nehmen. Steht weniger da? Dann war die Figur der Ersatz für eine fehlende Aussage — und die fehlt immer noch.

Merksätze sind erlaubt, Wortspiele nicht. Der Unterschied: Ein Merksatz stellt schlicht etwas fest und bleibt hängen, weil er stimmt. Ein Wortspiel ordnet Wörter symmetrisch an und bleibt hängen, weil es klingt.

✓ „Was nur stattfindet, wenn Zeit übrig ist, findet nie statt."

✓ „Die letzte Stunde darf ruhig langweilig sein."

✕ „Ruhe kommt nicht vom Zusammenreißen, sondern von Luft im Tag."

Deshalb lautet der Auftrag an eine Überschrift nie „sei einprägsam", sondern „sei klar". Wenn ein Satz dann hängen bleibt, umso besser. Projekterfahrung

Prüfung 3: Weiß der Leser, wovon die Rede ist?

Drei Fehlerarten, die im Entwurf unsichtbar sind, weil der Schreibende den Bezug im Kopf hat.

Fehler✕ So nicht✓ Besser
Pronomen ohne Bezugswort
„es", „das", „davon" brauchen ein Substantiv davor
„Es war einfach nichts mehr da." (was?)„… hat den ganzen Tag Geduld abgegeben. Am Abend ist keine mehr übrig."
Mehrdeutiges Pronomen
zwei Bezugswörter im selben Geschlecht — der Leser greift zum näheren, oft dem falschen
„Dieser Moment hat nichts mit Charakter zu tun. Er wird länger …"„Mit Charakter hat das nichts zu tun. Der Moment wird länger …"
Doppelte Verneinung
jedes „nicht" ist ein Rechenschritt
„hat sich nicht zu wenig zusammengerissen"„hat den ganzen Tag über Geduld abgegeben"

Gegen mehrdeutige Pronomen hilft nur eines: das Substantiv wiederholen. Wortwiederholung ist der kleinere Preis. Und bei Verneinungen gilt: erst sagen, was ist — die Verneinung kommt danach, wenn überhaupt.

Prüfung 4: Handeln hier Dinge?

Gegenstände, Räume, Rituale, Tage und Abläufe bekommen kein aktives Verb. Der Fehler entsteht beim Verdichten und klingt beim Schreiben lebendig — beim Lesen ist er nur unscharf.

✕ So nicht✓ Besser
„Ein Schlafzimmer, das nicht zur Ruhe kommt"„Wenn der Raum das Einschlafen schwer macht"
„Das Ritual beantwortet die Frage …"ersatzlos streichen
„Ein Zuhause, in dem der Tag runterkommt"„Ein Zuhause, in dem du abends ankommst"
„Vier Dinge, die sofort runterfahren"„Vier Dinge, die jetzt sofort helfen"
Gilt für alles

Diese Regel betrifft nicht nur den Fließtext, sondern ebenso Überschriften, Buttons, Bildunterschriften, Alt-Texte und Produktblöcke. Genau dort wird sie am häufigsten gebrochen — weil diese Bausteine als „steht ja schon" gelten und beim Korrekturlesen übersprungen werden. Projekterfahrung

Prüfung 5: Spricht der Text über sich selbst?

Formulierungen wie „wie eingangs erwähnt", „im folgenden Abschnitt", „die beste Nachricht dieses Artikels" oder „diese Liste" holen den Leser aus dem Inhalt heraus und setzen ihn vor einen Text. Der Bruch wiegt schwerer als eine Abstraktion, weil er die Vorstellung beendet, in der der Leser gerade war.

✕ Statt✓ Besser
„Es ist die beste Nachricht dieses Artikels."„Es bedeutet vor allem eines: Du musst nicht bei den Kindern anfangen."
„Warum das eine gute Nachricht ist: …"„Der angenehme Teil daran: …"
„Wie oben beschrieben …"den Gedanken in einem Halbsatz wiederholen

Ausgenommen sind die Ankündigung im Vorspann („Hier erfahrt ihr …") und Pflichthinweise. Beides erwartet der Leser an dieser Stelle.

Prüfung 6: Stimmt die Logik des Satzes?

Warum es zählt

Prüfbare Regeln ersetzen kein Lesen. Die Kennzahlen der folgenden Kapitel fangen Formfehler — sie sehen nicht, ob ein Satz zu abstrakt ist, ob er nur rhetorisch klingt oder ob eine Aussage logisch überhaupt trägt. Dieses Kapitel ist deshalb nicht das erste, das man abhakt, sondern das einzige, das man nicht auslassen darf.

03

Der Einstieg entscheidet

Rund 57 Prozent der Betrachtungszeit fallen auf den ersten Bildschirm. Innerhalb dieses ersten Bildschirms entfallen wiederum über 65 Prozent auf die obere Hälfte.

Auf dem Smartphone ist dieser erste Bildschirm winzig: Nach Adressleiste, Menü und Hero-Bild bleiben oft nur vier bis sechs Zeilen Text KI-Meinung — eine Schätzung, die je nach Gerät und Layout schwankt. In diesen wenigen Zeilen muss stehen, worum es geht, für wen es ist und was es bringt. Anlauf holen ist keine Option.

Die verlässlichste Technik dafür stammt aus dem Journalismus: die umgekehrte Pyramide. Das Ergebnis zuerst, danach die Begründung, zuletzt die Details. Wer nach zwei Sätzen aussteigt, hat trotzdem das Wichtigste. Der akademische Aufbau — Hinführung, Argumentation, Fazit — funktioniert auf Webseiten nicht, weil die Mehrheit das Fazit nie erreicht.

✕ Anlauf holen

Die Digitalisierung stellt Unternehmen jeder Größe vor immer neue Herausforderungen. Gerade in Zeiten des Wandels ist es wichtiger denn je, sich professionell aufzustellen. Genau hier setzen wir an. Seit über 15 Jahren beschäftigen wir uns intensiv mit …

Nach vier Sätzen: null Information.

✓ Ergebnis zuerst

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Prüfung, Umbau und Dokumentation aus einer Hand. Für Shops und Buchungsstrecken, die seit Juni 2025 unter das Gesetz fallen.

Nach zwei Sätzen: Angebot, Anlass, Zielgruppe, Preismodell.

Umgekehrte Pyramide · Das Wichtigste steht oben, nicht am Ende · Angebot, Fristen und Preismodell im Beispiel sind erfunden

Was in die ersten Zeilen gehört

Der 5-Sekunden-Test

Zeigt jemandem, der die Seite nicht kennt, den ersten Bildschirm auf einem Handy — fünf Sekunden lang. Dann fragt: Was wird hier angeboten, und für wen? Wer das nicht beantworten kann, hat einen Einstieg, der nicht trägt. Der Fünf-Sekunden-Test ist eine etablierte Usability-Methode; die konkrete Durchführung hier ist unsere Fassung. KI-Meinung

04

Satzbau und Wortwahl

Lange Sätze sind nicht falsch — sie sind teuer. Jede zusätzliche Nebensatzebene kostet Arbeitsgedächtnis, das dann für den Inhalt fehlt.

Eye-Tracking-Studien zeigen den Zusammenhang unmittelbar: Mit steigender Satzlänge und steigendem Anteil seltener, mehrsilbiger Wörter nehmen Fixationsdauer und Rücksprünge zu. Der Leser liest dieselbe Stelle mehrfach. Auf dem Smartphone verschärft sich das, weil ein langer Satz dort über sechs, sieben Zeilen läuft und der Satzanfang beim Ankommen am Satzende längst aus dem Blickfeld ist.

Die Zielwerte

Ø 15 Wörter pro Satz Korridor 12–20 ein Gedanke pro Satz max. eine Nebensatzebene Verb im ersten Drittel

Die Satzlängen sind belegt: Verständlichkeitsforschung und deutsche Redaktionspraxis nennen übereinstimmend einen Durchschnitt um 15 Wörter, je nach Quelle in einem Korridor von 12 bis 20. Die drei hellen Angaben sind dagegen redaktionelle Faustregeln ohne Studienbeleg. KI-Meinung

Diese Werte sind kein Korsett. Ein Text aus lauter Fünfzehnwortsätzen klingt wie ein Beipackzettel. Entscheidend ist der Durchschnitt und die Variation: Ein kurzer Satz nach zwei mittleren wirkt wie ein Punkt, den jemand mit der Hand auf den Tisch setzt. Rhythmus entsteht durch Wechsel, nicht durch Gleichmaß.

Verben statt Hauptwörter

Der Nominalstil ist der häufigste Verständlichkeitskiller in deutschen Webtexten

Deutsch erlaubt es, Handlungen in Substantive zu verwandeln — „Durchführung", „Bereitstellung", „Inbetriebnahme". Jedes dieser Wörter versteckt ein Verb und braucht dann ein Hilfsverb als Krücke. Das Ergebnis ist grammatisch korrekt und beim Lesen zäh.

✕ Nominalstil

Die Durchführung der Migration erfolgt nach erfolgter Freigabe durch den Auftraggeber unter Berücksichtigung der vereinbarten Wartungsfenster.

18 Wörter · 1 echtes Verb · Passiv

✓ Verbalstil

Sobald ihr freigebt, migrieren wir — im vereinbarten Wartungsfenster.

9 Wörter · 3 Verben · Aktiv · gleiche Aussage

Faustregel: Wörter auf -ung, -heit, -keit, -barkeit im Text suchen. Jedes zweite lässt sich in ein Verb zurückverwandeln.

Weitere Stellschrauben

Warum es zählt

Verständliche Sprache ist keine Herablassung gegenüber dem Publikum. Auch Fachleute lesen einen klaren Text schneller und behalten mehr davon — sie haben nur zusätzlich die Fähigkeit, sich durch einen unklaren zu quälen. Diese Fähigkeit sollte man nicht in Anspruch nehmen.

05

Absätze und Rhythmus

Ein Absatz ist eine Verpackungseinheit für einen Gedanken. Auf dem Smartphone ist diese Einheit kleiner, als die meisten glauben.

Ein Absatz von fünf Zeilen am Desktop wird auf einem Handy zu elf oder zwölf Zeilen. Was am Monitor als kompakter Block wirkt, füllt dort den halben Bildschirm — eine graue Wand ohne Einstiegspunkt. Deshalb gilt die Absatzlänge immer in mobilen Zeilen, nicht in Desktop-Zeilen.

Unsere Leistungen im Überblick

Wir bieten Ihnen ein breit gefächertes Leistungsspektrum, das von der ersten Analyse Ihrer bestehenden Systemlandschaft über die konzeptionelle Ausarbeitung individueller Lösungsansätze bis hin zur technischen Umsetzung und dem anschließenden Betrieb reicht, wobei wir stets darauf achten, dass alle Maßnahmen eng mit Ihren internen Prozessen verzahnt werden und die Anforderungen Ihrer Fachabteilungen ebenso berücksichtigt werden wie die Vorgaben Ihrer IT-Sicherheit, sodass am Ende eine Lösung entsteht.

✕ Ein Satz, 12 Zeilen, kein Einstieg

Was wir machen

Wir bringen eure Systeme zusammen — von der Analyse bis zum laufenden Betrieb.

Zuerst schauen wir uns an, was ihr habt. Dann entwerfen wir einen Weg, der zu euren Prozessen passt.

Die IT-Sicherheit sitzt ab dem ersten Termin mit am Tisch.

✓ Drei Absätze, drei Einstiege

Beide Fassungen sagen dasselbe. Die rechte lässt sich überfliegen, die linke nicht.

Die Zielwerte

Praxisregel

Schreibt den Text zuerst fertig, ohne auf Absatzlängen zu achten. Danach lest ihn auf dem Handy. Jede graue Fläche, die höher ist als euer Daumen breit, wird geteilt. Das ist ungenau, aber es funktioniert schneller als jedes Zählen. KI-Meinung

06

Überschriften als Tragwerk

Überschriften sind kein Schmuck. Sie sind das Skelett, an dem der scannende Blick entlangwandert — und die Struktur, die Screenreader und Suchmaschinen auslesen.

Das Layer-Cake-Muster aus Kapitel 01 entsteht nur, wenn es Ebenen gibt, zwischen denen man springen kann. Ein Text ohne Zwischenüberschriften zwingt den Leser ins F-Muster — und damit in das Muster, bei dem am meisten verloren geht. Zwischenüberschriften sind deshalb die billigste Verbesserung, die ein Webtext bekommen kann.

Die Hierarchie muss lückenlos sein

Eine H1 pro Seite, darunter H2 für die großen Blöcke, darunter H3. Keine Ebene überspringen, und Überschriftenformate nie nur wegen der Schriftgröße wählen. Wer eine H4 nimmt, weil sie kleiner aussieht, zerstört die Struktur, auf die assistive Technologie angewiesen ist — und liefert Suchmaschinen ein falsches Bild vom Aufbau der Seite.

✕ Kreativ, aber leer

Alles im grünen Bereich

Beim Überfliegen sagt diese Überschrift nichts. Man muss den Absatz lesen, um zu erfahren, worum es geht — genau das, was beim Scannen nicht passiert.

✓ Sprechend

Ladezeit unter 2 Sekunden — so erreichen wir das

Die Überschrift transportiert das Ergebnis. Wer nur sie liest, weiß bereits das Wesentliche und kann entscheiden, ob der Absatz relevant ist.

Test: Lest nur die Überschriften der Seite hintereinander. Ergibt das eine sinnvolle Zusammenfassung? Wenn nicht, sind sie zu vage.

Rhythmus der Gliederung

Die Überschrift muss ohne ihr Etikett funktionieren

Viele Layouts setzen über die Überschrift ein kleines Label — eine Rubrik, einen Kicker, ein Kapitel-Tag. Dieses Label ist ein Etikett, kein Satzanfang. Suchmaschinen, Sprungmarken und Inhaltsverzeichnisse zeigen häufig nur die Überschrift selbst; hängt sie grammatisch am Label, wird sie zum Fragment.

✕ Hängt am Etikett

ZWEI DINGE

Die den Druck aus der Situation nehmen

Ohne Etikett: unverständliches Bruchstück.

✓ Steht allein

ZWEI DINGE

Was den Druck aus der Situation nimmt

Funktioniert mit und ohne Etikett.

Regel: Eine Überschrift beginnt mit einem W-Wort, einem Substantiv oder einem vollständigen Satz — nie mit einem Artikel oder Relativpronomen („Die …", „Das …", „Der …").

Der Überschriften-Durchgang

Der wichtigste Einzelschritt der Qualitätssicherung

In der Projektarbeit sitzt fast jeder Sprachfehler, den am Ende jemand anderes findet, in einer Überschrift oder in den ein bis zwei Sätzen direkt darunter — im Fließtext kaum einer. Der Grund ist strukturell und wiederholt sich deshalb: Überschriften entstehen zuletzt, sie werden am stärksten verdichtet, und beim Gegenlesen fällt der Blick auf den Fließtext, weil dort mehr steht. Projekterfahrung

Das Gegenmittel ist ein eigener Durchgang: alle Überschriften, Vorspänne, Zwischenrufe, Bildunterschriften und Tipp-Titel herausziehen und einzeln lesen — ohne den Text drumherum. Jede muss drei Fragen bestehen:

1 · Verstehe ich sie ohne den Text darunter?Fällt durch, wenn man erst weiterlesen muss, um zu wissen, wovon die Rede ist.
2 · Steht ein konkretes Ding oder eine Tätigkeit drin?Fällt durch, wenn nur Abstrakta dastehen: ein Ende, ein Abstand, ein Rahmen, das Passende.
3 · Ist jedes Pronomen eindeutig?Fällt durch, wenn „sie / er / es / das" zwei mögliche Bezugswörter hat — besonders bei gleichem Geschlecht.
DurchgefallenWarumKorrigiert
„Ein Ende, das nicht von dir kommt"Frage 1 + 2 — welches Ende?„Ein Wecker beendet die Bildschirmzeit, nicht du"
„Wissen, was danach kommt"Frage 2 — kein Ding, keine Tätigkeit„Vorher ausmachen, was nach dem Ausschalten dran ist"
„Sie darf ruhig großzügig sein"Frage 3 — die Abmachung oder die Diskussion?Substantiv wiederholt statt Pronomen
Wann der Durchgang stattfindet

Nach dem Schreiben — und nach jeder Korrekturrunde, die eine Überschrift oder einen Tipp berührt. Wer nur die geänderte Zeile prüft, findet die Fehler nicht, die seit dem ersten Entwurf danebenstehen. In einem dokumentierten Projekt hat ein mehrdeutiges „sie" acht Korrekturrunden überlebt. Projekterfahrung

Warum es zählt

Eine saubere Überschriftenhierarchie bedient drei Publika gleichzeitig: den scannenden Menschen, den Screenreader-Nutzer, der per Überschriftenliste navigiert, und die Maschine, die den Seitenaufbau interpretiert. Drei Anforderungen, eine Maßnahme — selten ist Barrierefreiheit so billig zu haben.

07

Listen, Tabellen, Hervorhebungen

Alle drei sind Werkzeuge, um Aufmerksamkeit zu lenken. Alle drei verlieren ihre Wirkung, sobald sie überall eingesetzt werden.

Wann eine Liste, wann Prosa

Eine Aufzählung ist richtig, wenn die Punkte gleichrangig sind und keinen inneren Zusammenhang haben, den man erklären müsste. Sobald zwischen den Punkten ein „weil", „deshalb" oder „daraus folgt" steht, gehört der Inhalt in Fließtext — die Liste würde die Logik dazwischen wegwerfen.

✕ Liste als Ausrede

Unsere Vorteile:

• Qualität
• Erfahrung
• Kompetenz
• Zuverlässigkeit
• Kundenorientierung

Fünf Wörter ohne Inhalt. Eine Liste macht Leeres nicht voller.

✓ Liste mit Substanz

Im Festpreis enthalten:

• Prüfbericht nach WCAG 2.1 AA
• Umbau aller Formulare
• Barrierefreiheitserklärung
• Nachtest nach 4 Wochen

Vier prüfbare Leistungen, gleichrangig, ohne Verbindungslogik.

Faustregel: Wenn ihr die Liste laut vorlest und sie klingt wie ein Werbeplakat, gehört sie gestrichen — nicht umformatiert.

Tabellen für Vergleiche

Wo drei oder mehr Dinge nach denselben Kriterien verglichen werden, ist die Tabelle jeder Prosa überlegen — und sie ist zusätzlich das Format, das KI-Antwortmaschinen am zuverlässigsten übernehmen. Auf dem Smartphone braucht sie einen horizontal scrollbaren Container; abgeschnittene Spalten sind schlimmer als gar keine Tabelle.

Hervorhebungen: sparsam oder wirkungslos

Fett funktioniert nach dem Prinzip des Kontrasts. Ein hervorgehobener Begriff in einem Absatz zieht den Blick an. Fünf hervorgehobene Begriffe heben sich gegenseitig auf und machen den Absatz unruhiger, als er ohne wäre.

✕ Wir bieten professionelle Beratung mit langjähriger Erfahrung und individuellen Lösungen für Ihren Erfolg.

✓ Der erste Prüfbericht liegt nach zehn Arbeitstagen vor.

08

Der Smartphone-Standard

Kein eigenes Kapitel neben den anderen, sondern der Maßstab für alle: Ein Webtext ist erst fertig, wenn er auf 375 Pixel Breite funktioniert.

Die Zahlen dieses Kapitels sind teils Text-, teils Gestaltungsentscheidungen. Sie stehen hier trotzdem zusammen, weil ein Text sie nicht ignorieren kann: Wer 40 Zeichen pro Zeile hat, schreibt anders als jemand mit 80.

Die harten Werte

GrößeMobil (Ziel)DesktopBegründung
Schriftgröße Fließtext16 px Minimum, 18 px Ziel18–20 px16 px ist Browser-Standard und die Schwelle, unterhalb derer Lighthouse Text als zu klein meldet.
Zeilenhöhe1,5–1,61,5–1,65Zu enge Zeilen lassen den Blick beim Rücksprung in die falsche Zeile fallen.
Zeichen pro Zeile35–4545–75, optimal ~66Zu kurze Zeilen zerhacken den Lesefluss, zu lange erschweren den Zeilenrücksprung. WCAG 1.4.8 nennt 80 Zeichen als Obergrenze.
Absatzlänge2–4 Zeilen (~25–45 Wörter) KI-Meinung3–5 ZeilenMobil verdoppelt sich die Zeilenzahl gegenüber dem Desktop. Obergrenze und Wortzahl sind unsere Ableitung.
Touchziel24 × 24 px Pflicht
44 × 44 px anzustreben
—WCAG 2.2 fordert auf Stufe AA 24 × 24 CSS-Pixel (SC 2.5.8, mit Abstands-Ausnahme). 44 × 44 ist Stufe AAA (SC 2.5.5) und zugleich Apples Richtwert. Praxis: 24 überall, 44 für die wichtigen Bedienelemente.
Abstand zwischen Linksgroßzügig KI-Meinung—WCAG kennt eine Abstands-Ausnahme für kleine Ziele, nennt aber keinen allgemeinen Mindestabstand für Textlinks. Unsere Empfehlung: so viel, dass sich benachbarte Ziele nicht berühren.
Zoombarkeitbis 200 % ohne Textverlustbis 200 %WCAG-Anforderung; user-scalable=no ist unzulässig.

Was das für den Text bedeutet

Willkommen auf unserer Website

Schön, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben. Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen einen umfassenden Einblick in unser Unternehmen und unsere vielfältigen Tätigkeitsfelder geben.

Seit unserer Gründung im Jahr 1998 haben wir uns kontinuierlich weiterentwickelt und zählen heute zu den etablierten Anbietern in unserer Region.

✕ 10,5 px · Zeilenhöhe 1,3 · kein Inhalt

Barrierefreie Websites, Festpreis

Prüfung, Umbau und Erklärung — für Shops und Buchungsstrecken, die unter das BFSG fallen.

Erster Bericht nach 10 Tagen.

Prüfung anfragen

✓ 12,5 px · Zeilenhöhe 1,55 · Aussage + Weg
Warum es zählt

Mobile Lesbarkeit ist kein Sonderfall für unterwegs. Sie ist der Normalfall. Jede Regel, die für 375 Pixel gilt, verbessert die Seite auch am Desktop — sie zwingt zu kürzeren Sätzen, klareren Absätzen und einer Aussage, die früh kommt. Der schmale Bildschirm ist der strengste und ehrlichste Lektor, den ein Text bekommen kann.

10

Textmengen pro Seitentyp

Die richtige Textlänge ergibt sich aus der Frage, mit der jemand die Seite betritt — nicht aus einer Wunschzahl für Suchmaschinen.

Die verbreitete Annahme, längere Texte würden grundsätzlich besser ranken, verwechselt Ursache und Wirkung. Ausführliche Texte ranken gut, wenn die Suchintention Ausführlichkeit verlangt. Wer eine Telefonnummer sucht, will keine 2.000 Wörter — und springt ab, was der Seite schadet.

Zur folgenden Tabelle

Die Wortzahlen stammen nicht aus einer Studie und es gibt für sie auch keine offizielle Vorgabe — weder von Google noch von einer Norm. Es sind Erfahrungswerte aus der Redaktionspraxis, die euch einen Startpunkt geben sollen. Wer sie unterschreitet und trotzdem die Frage beantwortet, hat alles richtig gemacht. KI-Meinung

SeitentypRichtwertAufgabe der Seite
Startseite300–600 WörterEinordnen und weiterleiten. Wer hier viel liest, findet nicht, was er sucht.
Leistungs- / Themenseite600–1.200 WörterEine Frage vollständig beantworten, Einwände ausräumen, zur Kontaktaufnahme führen.
Produktseite300–800 WörterEntscheidungsrelevante Fakten: Was, für wen, wie viel, wann verfügbar.
Ratgeber / Blogbeitrag1.200–2.500 WörterEin Thema erschöpfend behandeln. Länge nur, wenn jeder Abschnitt eine eigene Frage beantwortet.
Über uns400–800 WörterVertrauen aufbauen — mit Namen, Gesichtern, Zahlen und Belegen statt mit Adjektiven.
Kontakt< 200 WörterKontaktwege, Erreichbarkeit, Reaktionszeit. Sonst nichts.
FAQ40–120 Wörter je AntwortEine Frage, eine Antwort. Das Format, das KI-Antwortmaschinen am liebsten zitieren.

Nicht jeder Artikel darf gleich aussehen

Wer nach demselben Muster arbeitet, produziert nach drei Texten dasselbe Skelett: gleicher Einstieg, gleiche Rubriken, immer sieben Punkte, gleicher Schlusssatz. Wer zwei dieser Seiten liest, merkt es — und Suchmaschinen sehen es ohnehin.

Fest bleiben muss, was Wiedererkennung und Rechtssicherheit trägt: Kennzeichnungen, Pflichthinweise, Produktdarstellung, Farbwelt, Bausteine. Variieren muss, was Dramaturgie ist:

Prüfung vor der Abgabe: die Zwischenüberschriften der letzten beiden Texte nebeneinanderlegen. Stimmen mehr als zwei wörtlich überein, umbenennen. Projekterfahrung

Der Streichtest

Nehmt einen fertigen Text und kürzt ihn um zehn Prozent, ohne eine Information zu verlieren. Das gelingt fast immer. Wenn es nicht gelingt, war der Text vorher schon gut — dann ist die Länge die richtige. Redaktionelle Faustregel ohne Messbeleg. KI-Meinung

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Auffindbar in der klassischen Suche

Suchmaschinen bewerten inzwischen weitgehend das, was auch Menschen bewerten: ob die Seite die Frage beantwortet, mit der jemand gekommen ist.

Das entschärft den alten Konflikt zwischen „für Menschen schreiben" und „für Google schreiben" — aber es bleiben handwerkliche Anforderungen, die man kennen muss. Vor allem zwei Textstücke, die auf der Seite selbst gar nicht sichtbar sind.

Title und Description: das Schaufenster

Der Title ist das, was in den Suchergebnissen als blaue Überschrift erscheint. Google misst in Pixeln, nicht in Zeichen — als Richtwert gelten 50 bis 60 Zeichen bei etwa 600 Pixel Breite. Die Description hat keinen direkten Einfluss auf die Platzierung, aber großen auf die Klickrate: 155 bis 160 Zeichen am Desktop, mobil wird oft schon ab etwa 110 Zeichen abgeschnitten. Das Wichtigste gehört deshalb nach vorn.

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Barrierefreiheits-Prüfung nach BFSG — Festpreis

Wir prüfen eure Website nach WCAG 2.1 AA und liefern den Bericht in 10 Tagen. Für Shops und Buchungsstrecken. Inklusive Barrierefreiheitserklärung und Nachtest nach vier Wochen.

TITLE · 47 Zeichen
050–60 Zeichen · Sweet Spot60+
MOBIL SICHTBAR · 108 Z.
DESKTOP
0~110 Zeichen mobile Kürzung160

Grau im Snippet oben: der Teil, den mobile Nutzer meist nicht mehr sehen. Er darf ergänzen, aber nichts Entscheidendes tragen.

Was im Text selbst zählt

Nicht ob ein Begriff vorkommt — sondern wo

Die häufigste Lücke ist nicht ein fehlendes Wort, sondern ein Wort, das nur an einer Stelle steht. Ein Hauptbegriff, der ausschließlich im Titel auftaucht und kein einziges Mal im Text, trägt nicht. Statt einer Wortliste deshalb eine Matrix führen: für jeden Begriff festhalten, wo er tatsächlich steht.

BegriffTitleMetaH1H2/H3FließtextFAQAlt-Text
Hauptbegriff✓✓✓✓4×✓✓
Nebenbegriff—✓—✓2×✓—

Mindestanspruch je Hauptbegriff: Title und eine Überschrift und Fließtext. Fehlt eine der drei Stellen, ist die Seite für diesen Begriff nicht ernsthaft aufgestellt. Projekterfahrung

Bei mehreren Seiten zum selben Themenfeld gehört in dieselbe Matrix, welcher Begriff auf welche Seite gehört. Ohne diese Trennung konkurrieren die eigenen Seiten miteinander, und beide verlieren.

Kein Keyword-Stopfen

Es gibt keine sinnvolle Zielgröße für die Keyworddichte — dazu gibt es keine offizielle Angabe von Google, und die kursierenden Prozentwerte haben keine belastbare Grundlage. Unsere Faustregel: Wenn ein Begriff so oft vorkommt, dass er beim Vorlesen auffällt, kommt er zu oft vor. Schreibt das Thema aus — mit Synonymen, verwandten Begriffen und den Fragen, die dazugehören. KI-Meinung

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Zitierfähig für KI-Antworten

Ein wachsender Teil der Nutzer bekommt Antworten, ohne eine Website zu öffnen. Sichtbar bleibt, wer als Quelle zitiert wird.

Für diese Antwortmaschinen — ChatGPT, Perplexity, Googles KI-Übersichten, Gemini — hat sich der Begriff Generative Engine Optimization eingebürgert. Die gute Nachricht: Es ist keine zweite Disziplin neben dem sauberen Schreiben. Es ist dasselbe Handwerk, konsequenter angewendet. Modelle zerlegen Seiten in Abschnitte und suchen Passagen, die für sich allein verständlich sind. Ein gut gegliederter, klar formulierter Text ist damit automatisch besser extrahierbar.

Frage als Überschrift, Antwort direkt darunter

Das wirksamste Muster: eine Zwischenüberschrift, die eine echte Frage formuliert, und unmittelbar darunter eine Direktantwort in 40 bis 60 Wörtern. Danach folgen Begründung, Beispiele, Einschränkungen. Der kurze Antwortblock ist das, was zitiert wird; alles danach ist für die Menschen, die weiterlesen.

✕ Nicht extrahierbar

Ein Blick auf die Fristen

Wie bereits im vorherigen Abschnitt erwähnt, hat sich die Rechtslage hier deutlich verändert. Dabei spielt vor allem der Umstand eine Rolle, dass die Umsetzung nun verbindlich geregelt wurde, worauf im Folgenden noch näher einzugehen sein wird.

Ohne den Rest der Seite bedeutungslos. Kein Modell zitiert das.

✓ Selbsttragend

Ab wann gilt das BFSG für Websites?

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit dem 28. Juni 2025. Betroffen sind Produkte und Dienstleistungen im privaten Sektor, die sich an Verbraucher richten — etwa Online-Shops und Buchungsstrecken. Maßstab ist WCAG 2.1 Stufe AA. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 100.000 Euro.

48 Wörter · Datum, Geltungsbereich, Norm, Sanktion · steht allein.

Test: Kopiert einen Absatz aus dem Zusammenhang heraus. Ergibt er ohne die Seite drumherum noch Sinn?
So sieht das Ergebnis aus

Das BFSG gilt seit dem 28. Juni 2025 für Produkte und Dienstleistungen im privaten Sektor, die sich an Verbraucher richten. Maßstab ist WCAG 2.1 Stufe AA; bei Verstößen sind Bußgelder bis 100.000 Euro möglich.

Quelle: brainatwork.de — Barrierefreiheits-Prüfung nach BFSG

Was die Zitierwahrscheinlichkeit erhöht

Warum es zählt

Nichts an diesem Kapitel widerspricht den vorherigen. Kurze Absätze, sprechende Überschriften, belegte Zahlen, klare Bezüge — das sind dieselben Regeln, die menschliches Scannen bedienen. Wer für den überfliegenden Leser auf dem Smartphone schreibt, schreibt automatisch zitierfähig. Umgekehrt gilt: Wer für Maschinen optimiert und dabei die Lesbarkeit opfert, verliert beides.

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Verständlichkeit messen, Barrieren abbauen

Verständlichkeit lässt sich nicht vollständig berechnen — aber die groben Ausreißer findet man mit zwei Kennzahlen in einer Minute.

Lesbarkeitsformeln als Warnlampe

Der Flesch-Reading-Ease in der deutschen Anpassung nach Amstad bewertet Satzlänge und Silbenzahl auf einer Skala von 0 bis 100. Für allgemeine Webtexte gilt ein Wert zwischen 60 und 70 als Zielkorridor („allgemein verständlich"); 30 bis 50 gilt als anspruchsvoll, unter 30 als schwer verständlich. Der Hohenheimer Verständlichkeitsindex arbeitet mit mehreren Formeln gleichzeitig und ist auf deutsche Fach- und Kommunikationstexte zugeschnitten.

Beide messen ausschließlich Form, nicht Inhalt. Ein Text aus lauter kurzen Sätzen ohne Aussage erreicht Spitzenwerte. Nutzt die Zahl deshalb als Warnlampe: Ein schlechter Wert zeigt zuverlässig ein Problem an, ein guter Wert beweist nichts.

Flesch 60–70 · gut verständlich 50–60 · anspruchsvoller, Fachpublikum unter 30 · schwer verständlich

Textseitige Barrierefreiheit

Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz auch für viele private Websites — insbesondere für den elektronischen Geschäftsverkehr mit Verbrauchern. Maßstab ist WCAG 2.1 Stufe AA. Ein Teil der Anforderungen betrifft direkt den Text.

Alt-TexteBeschreiben, was zu sehen ist und warum es hier steht. Dekoration bekommt alt="".
ÜberschriftenstrukturH1→H2→H3 lückenlos, keine Ebene wegen der Optik übersprungen.
Aussagekräftige LinksZiel steht im Linktext, nicht im Satz drumherum.
Abkürzungen auflösenBei Ersterwähnung ausschreiben — auch geläufige Branchenkürzel.
Klare FehlermeldungenWas ist falsch, und was ist zu tun? Nie nur „Eingabe ungültig".
Sprache auszeichnenlang-Attribut setzen; fremdsprachige Passagen einzeln kennzeichnen.
KontrastMindestens 4,5:1 für Fließtext. Dieser Guide arbeitet mit 7:1 (AAA).
Keine Information nur über Farbe„Die roten Felder" hilft niemandem — zusätzlich benennen oder markieren.
Einfache Sprache ist nicht Leichte Sprache

Einfache Sprache ist verständliches Standarddeutsch — kurze Sätze, wenig Fachbegriffe, klarer Aufbau. Sie ist der Normalfall für Webtexte. Leichte Sprache folgt einem festen Regelwerk für Menschen mit Lernschwierigkeiten und braucht eine eigene, geprüfte Fassung. Wer „Leichte Sprache" anbietet, muss die Regeln einhalten — halbherzig vereinfachtes Deutsch ist keine.

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Qualitätssicherung vor dem Livegang

Sechs Prüfungen und zwei Durchgänge. Zusammen rund zwanzig Minuten — und sie finden mehr als jede weitere Überarbeitungsrunde am Schreibtisch.

KI-Meinung Dieses Kapitel ist durchgehend Praxisempfehlung. Der Fünf-Sekunden-Test ist eine etablierte Usability-Methode, die übrigen Prüfungen sind redaktionelles Handwerk — keine davon ist normiert oder in einer Studie gegen Alternativen getestet worden.

1 · Der 5-Sekunden-TestErster Bildschirm auf dem Handy, fünf Sekunden, dann fragen: Was wird hier angeboten und für wen? Keine Antwort heißt: Einstieg überarbeiten.
2 · Der Überschriften-TestNur die Überschriften hintereinander lesen. Ergibt das eine brauchbare Zusammenfassung? Wenn nicht, sind sie zu vage.
3 · Der Vorlese-TestLaut lesen. Wo ihr stockt oder Luft holen müsst, ist der Satz zu lang. Der zuverlässigste Test überhaupt.
4 · Der Smartphone-TestEchtes Gerät, nicht der Browser-Simulator. Graue Flächen suchen, Umbrüche prüfen, Buttons mit dem Daumen treffen.
5 · Die StreichprobeZehn Prozent kürzen, ohne Information zu verlieren. Gelingt fast immer — und schärft jedes Mal.
6 · Der FaktencheckJede Zahl, jedes Datum, jeder Eigenname gegengeprüft und mit Quelle hinterlegt. Besonders bei KI-gestützt erstellten Texten.
7 · Der Überschriften-DurchgangAlle Überschriften und Kurztexte einzeln lesen, ohne Umgebung — die drei Fragen aus Kapitel 06. Hier sitzen die meisten Fehler.
8 · Die Volltext-LesungNach jeder Korrekturrunde den ganzen Text erneut lesen, nicht nur die geänderte Stelle.

Nach jeder Korrekturrunde noch einmal von vorn

Der Schritt, der am häufigsten übersprungen wird

Punktuelle Änderungen erzeugen verwaiste Bezüge an ganz anderen Stellen. Wer eine Szene austauscht, findet den alten Begriff später im Schlusssatz wieder. Wer einen Tipp umformuliert, lässt die Bildunterschrift dazu stehen. Diese Reste fallen nur auf, wenn der Text danach noch einmal vollständig gelesen wird — nicht die geänderte Stelle, sondern alles.

ÄnderungWas stehen blieb
Szene ausgetauschtder alte Gegenstand im Schlusssatz und in der FAQ
Tipp umformuliertBildunterschrift und FAQ-Frage mit der alten Formulierung
Ein Begriff ersetztein letztes Vorkommen im Nutzenblock
Ein Punkt entferntdie alte Anzahl in Vorspann, Überschrift und Begleitdokument

Alle vier Fälle stammen aus einer Arbeitssitzung. Das Vorgehen danach: über jeden geänderten Begriff einen Suchlauf durch das ganze Dokument laufen lassen — auch durch Bildunterschriften, Alt-Texte, FAQ und verlinkte Partnerseiten —, Zahlwörter erneut prüfen, dann den Lesetext einmal ganz lesen. Projekterfahrung

Zwei technische Kontrollen zum Schluss

Und dann: liegen lassen

Ein Text, der einen Tag geruht hat, liest sich beim Wiedersehen wie ein fremder. Genau diesen Blick braucht die letzte Runde. Wenn die Zeit dafür fehlt, lasst wenigstens jemanden gegenlesen, der nicht am Projekt beteiligt war — nach unserer Erfahrung dieselbe Wirkung in zehn Minuten. KI-Meinung

✱

Cheatsheet

Alle Kennzahlen dieses Guides auf einen Blick — zum Ausdrucken neben den Bildschirm.

Zahlen, die im Kopf bleiben sollten

Unmarkierte Werte sind belegt (Quellen in Kapitel §). Mit KI-Meinung markierte Werte sind Faustregeln ohne Studienbeleg.

Gelesener Textanteil
20–28 %
Der Rest wird gescannt
Knapp + scanbar + sachlich
+124 %
Usability gegenüber werblicher Fassung
Betrachtungszeit oben
~57 %
Auf dem ersten Bildschirm
Satzlänge
Ø 15
Wörter · Korridor 12–20
Absatz mobil KI-Meinung
2–4
Zeilen, ca. 25–45 Wörter
Zwischenüberschrift KI-Meinung
200–300
Wörter Abstand
Schriftgröße
16 / 18 px
Minimum / Ziel Fließtext
Zeilenhöhe
1,5–1,6
Fließtext
Zeichen pro Zeile
35–45
Mobil · Desktop 45–75
Touchziel
24 / 44 px
WCAG 2.2 AA / AAA
Title
50–60
Zeichen, ca. 600 px
Meta-Description
155–160
Mobil ab ~110 gekürzt
KI-Direktantwort
40–60
Wörter unter der Frage
Flesch (deutsch)
60–70
„allgemein verständlich"
Kontrast
4,5:1
AA-Minimum · AAA: 7:1
Streichprobe KI-Meinung
−10 %
Ohne Informationsverlust

Diese Tabelle enthält alles, was sich zählen lässt — und damit die unwichtigste der vier Ebenen aus Kapitel 02. Ein Text, der jede Zahl hier trifft, kann trotzdem nichts aussagen. Erst Sinn, dann Register, dann Haltung, dann diese Tabelle.

§

Quellen, Methodik, Prüfvermerk

Die Kennzahlen dieses Guides stammen aus Leseforschung, kognitionspsychologischen Arbeiten, Typografie-Standards und den technischen Vorgaben von Such- und Antwortmaschinen.

Belegstatus — was gesichert ist und was nicht

Dieser Guide wurde KI-gestützt erstellt. Damit ihr euch darauf verlassen könnt, trennen wir sichtbar zwischen Befund und Einschätzung.

Belegt und im Guide unmarkiert sind: der gelesene Textanteil (20–28 %), die vier Lesemuster, die Usability-Gewinne aus der Morkes/Nielsen-Studie (+58/+47/+27/+124 %), der Anteil der Betrachtungszeit oberhalb der Falz (~57 %), Zeilenlänge (45–75 Zeichen Desktop, 35–45 mobil), Schriftgröße (16 px Minimum, 18–20 px Ziel), Zeilenhöhe (1,5–1,6), die Satzlängen-Korridore (Ø 15, 12–20), der Flesch-Zielkorridor (60–70), die Anzeigebudgets für Title und Description, die 40–60-Wörter-Direktantwort für KI-Systeme, die Touchziel-Maße nach WCAG 2.2 sowie die Angaben zu BFSG und WCAG.

Als KI-Meinung markiert sind Empfehlungen ohne Studien- oder Normbeleg: das Intervall für Zwischenüberschriften, die Überschriftenlänge, die Zahl der Listenpunkte, die Absatz-Obergrenze, sämtliche Wortzahlen der Seitentypen-Tabelle in Kapitel 09, die Prüfverfahren in Kapitel 13 sowie einzelne Redaktionsregeln. Sie beruhen auf Redaktionspraxis und auf Ableitungen aus den belegten Werten.

Nicht im Volltext geprüft: Die unten genannten Studien und Vorabdrucke wurden über Suchergebnisse und Zusammenfassungen erschlossen, nicht durch Lektüre der Originalarbeiten. Für belastbare Zitate in Kundenunterlagen bitte die Primärquelle heranziehen.

Alle Beispieltexte sind erfunden. Preise, Fristen, Dateigrößen und Leistungsversprechen in den Demo-Panels dienen der Veranschaulichung und beschreiben kein reales Angebot.

Lese- und Nutzungsforschung

Kognitionspsychologie

Typografie & mobile Lesbarkeit

Verständlichkeit & Sprache

Suche & KI-Sichtbarkeit

Recht & Barrierefreiheit

Recherchiert und erstellt mit Anthropic Claude Opus 5 (September 2026). Die Inhalte wurden unter Einsatz aktueller Web-Recherche zu Leseforschung, Kognitionspsychologie, Typografie-Standards sowie Such- und Antwortmaschinen zusammengestellt und in dieser Vorlage aufbereitet. KI-gestützte Inhalte können Fehler enthalten; maßgeblich ist die nachfolgende fachliche Prüfung. Belegstatus: Empfehlungen ohne Studien- oder Normbeleg sind im Fließtext mit KI-Meinung gekennzeichnet; die Einordnung im Kasten oben nennt sie vollständig.

Versionierung: Der Guide wird fortlaufend gepflegt. Bei jeder inhaltlichen Änderung werden Versionsnummer und Datum an vier Stellen synchron aktualisiert — im maschinenlesbaren Anweisungsblock im Dateikopf, im Masthead, in der Hero-Metazeile und im Footer.
brain at work – Logo ✓ Geprüft & freigegeben

Dieser Webtexte-Guide wurde inhaltlich geprüft und für die Weitergabe freigegeben durch die brain at work GmbH. Für Rückfragen, die projektbezogene Zielgruppen- und Tonalitätsdefinition oder Redaktionsschulungen stehen wir gern zur Verfügung.